Allzu oft beschränken sich Yogapraktizierende & Lehrer nur auf den Stil der zu ihnen am besten passt, und haben die schlechte Angewohnheit die jeweils anderen Stile unterschwellig abzuwerten, herunterzumachen, oder sie sogar schlichtweg nicht als Yoga anzuerkennen, und den eigenen Weg als den einzig wahren und möglichen darzustellen. Dadurch geht natürlich die Gelegenheit etwas neues, anderes zu lernen verloren.
Sobald ein Yogastil einen anderen (oder alle anderen ?) ausschliessen will, kann logischerweise nur einer der beiden Yoga sein. Meistens ist es der Stil der zu diskriminieren versucht :)
Um Yoga eine Chance zu geben ist es notwendig mehr als nur einen Stil kennenzulernen, um sich dann für einen (oder zwei
) zu entscheiden und dort in die Tiefe zu gehen. Auch wenn euch ein bestimmter Stil zusagt, lohnt es sich, ab und zu etwas anderes zu probieren.
Gemeinsamkeiten entdecken, das Gelernte übertragen und mit dem Neuen verbinden, anstatt sich auf Unterschiede zu konzentrieren, eröffnet neue Perspektiven.
In Wirklichkeit gibt es genauso viele Yogastile wie Yogapraktizierende. Nur haben sie zum Glück nicht alle eigene Namen. ( die Stile
)
Gemeinsam haben sie alle das erste Wort - das in seiner besten Übersetzung nicht 'Verbindung' sondern die bestehende Realität von 'Einheit' bedeutet. Wie die einzelnen Stile diese Bedeutung vermitteln wollen ist der eigentliche Unterschied.
Aus diesem Grund bemühen wir uns regelmäßig Gastlehrer &innen einzuladen und auch Lehrerinnen zu finden, die euch auf ihre persönliche Art ihr Wissen vermitteln.


